Soviel Liebe.. (by Mr.Ritz)

… bekomme ich von den Kids in der Arbeit und diese Momente gleichen den Stress irgendwie wieder aus. Und so sehe ich das überall. Ob ich jetzt in der Tanzstunde diese Wertschätzung von meinen Schüler*innen kriege oder von meinen Studienkolleg*innen oder von meiner Familie – es ist total wichtig. Es gibt dir natürlich auch die Bestätigung, dass du in einem guten Umfeld bist und das ist eben der Punkt. 

Man sollte sich dorthin begeben wo man sich wohl fühlt. Ich meine hier aber nicht die Komfortzone, weil diese oft leider zu komfortabel ist, sondern eher die Bereiche in denen man tätig ist. 

Wieso sollte ich mich mit einem Freundeskreis abgeben, der mich nicht so akzeptiert wie ich bin und ich mich dafür verbiegen muss? 

Warum sollte ich mich mit Tänzer*innen abgegeben, die ständig nach Prestige suchen und  nicht aufhören können sich mit dir zu messen? 

Wieso sollte ich mich mit Menschen angeben, die für mich eine Ideologie vertreten, die ich total abstoßend und gefährlich finde? 

Klar kann man solche Begegnungen nicht verhindern, man sollte trotzdem Respekt zeigen und wenn es die Situation nicht erlaubt sich zu distanzieren, dann muss man halt das Beste draus machen. Am Ende des Tages, darf man aber trotzdem entscheiden mit wem man zutun haben möchte. 

Eines der Dinge, die ich seit Monaten versuche abzulegen ist das „judgen“. Man erwischt sich sehr oft wenn wir Menschen abstempeln oder von etwas ausgehen, wo wir nicht mal wissen obs relevant ist. Und so ist es bei mir. Die beste Möglichkeit etwas herauszufinden (wenn man es schon unbedingt wissen möchte) ist miteinander zu reden. Die Kommunikation heutzutage wird von Smartphones bestimmt und das ist sehr oft sehr schlecht. Man redet halt nicht miteinander. Irgendwann kommt man in einen Strudel von Vermutungen und Gerüchten. Man kennt sich nicht mehr aus und weiß nicht mehr wo vorne und hinten ist. Dabei weiß man dann gar nicht mehr was das Thema war. 

Wieso nehmen wir uns das Recht, über andere zu urteilen? Wieso glauben wir es öfters besser zu wissen? Ich möchte einfach nicht mehr dazugehören. Es wird schwierig weil ich einfach mit sehr vielen Menschen zutun habe, aber ein ständiger Versuch hinzuarbeiten, ist wirkungsvoller als man denkt. Es ist wie mit meinem „Barmherzigkeits“-Reminder-Tattoo 😅. Die Einstellung zu verzeihen, ist nicht mehr so schwer wie davor. Es ist eine Hürde und ein Prozess, aber auch ein aktives Wachstum und eine Verinnerlichung. Und auch ein Reminder dafür, mich mehr mit der hebräischen Schrift auseinanderzusetzen weil mich Leute immer wieder fragen welche Buchstaben das sind und ich Nüsse Ahnung habe xD Aber seit mir ein jüdisches Elternteil aus dem Kindergarten bestätigt hat, dass es eh die richtige Bedeutung hat, bin ich sowieso save! 😎

Liebe, kein Urteilen über andere und Barmherzigkeit, sind also die Werte die ich vertrete und vermitteln möchte. 

Und es sind christliche Werte. Bevor man also über uns Christ*innen schimpft, sollte man das auch bedenken und damit meine ich auch untereinander. Man sollte lieber den Mund halten, statt unauthentisch zu sein. Es gibt für mich nichts Schlimmeres als wenn jemand über Gottes Liebe predigt, gleichzeitig aber total intolerant gegenüber anderen Menschen ist. Jede*r hat sein eigenes Leben und das ist Privatsache, besonders wenn man sich nicht kennt. Please. Be quiet.

Aber das ist wieder ein andres Thema 😅

Nun aber bleibt Glaube, Hoffnung, Liebe, diese drei; aber die Liebe ist die größte unter ihnen (1 Korinth 13:13)

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